Israel – das Volk Gottes im Fokus

Zwei wichtige und interessante Veranstaltungen

Mit einem Jahr Verspätung würdigen wir in Glatten das historische Jubiläum aus dem Jahr 2018, dass es nun seit über 70 Jahren wieder einen Staat Israel gibt, dass das Volk Gottes nach fast 2000 Jahren im Exil wieder eine Heimstatt bekommen hat und zwar am ursprünglichen Ort. Es sollen auch die geistlichen, theologischen und historischen Zusammenhänge zwischen dem Volk der Juden und der Gemeinde Jesu Christi zum Leuchten kommen. Es ist eben die Frage: Warum ist Israel für uns Christen so bedeutsam? Wo liegen unsere Glaubenswurzeln?

Wir starten am Donnerstag, 18. Juli, um 20 Uhr mit einem Gemeindeabend in der Kirche mit Pfr. Edgar Kollmar zum Thema „70 Jahre Israel – Wann wurde je ein Land an einem Tag geboren? – Das Wunder der Wiedergeburt Israels“.

Am 14. Mai 1948 rief David Ben-Gurion in Tel Aviv unter dem Bild von Theodor Herzl den Staat Israel aus. Das große Wunder der Gründung des Staates Israel besteht darin, dass sie nur 3 Jahre nach Ende des Holocausts geschah. Das jüdische Volk befand ich am absoluten Tiefpunkt seiner langen Geschichte.
Wir wollen an diesem Abend einen Blick darauf werfen, wie Theodor Herzl den Weg für den Staat Israel bereitete und wie er sich im Mai 1948 gegen alle politischen Erwartungen vollzogen hat.

Edgar Kollmar ist Pfarrer und Oberstudienrat i.R.; er ist verheiratet und hat 3 Kinder und 5 Enkel.

Zuvor wird an diesem Abend um 19 Uhr im Gemeindehaus eine einzigartige Ausstellung eröffnet:

1948.Die Ausstellung.

Sie wird dort eine Woche lang zu sehen sein.

 

Warum die Ausstellung 1948?

Wie kein anderer Staat sieht Israel sich mit einem Informationskrieg konfrontiert und mit Vorwürfen, die in den allermeisten Fällen nicht der Wahrheit entsprechen, sondern plumpe Propaganda sind. Aber Propaganda muss nichts beweisen. Propaganda will stören und zerstören. Die antiisraelische Propaganda wird befeuert von einem teilweise fundamentalistischen, generell antidemokratischen und antiwestlichen Geist. Im Kern geht es um die Verbreitung von historischen Verzerrungen im Zusammenhang mit der Staatsgründung Israels.

Man kann das so hinnehmen wie vieles andere auch. Muss man aber nicht. 2018 feierte Israel seinen 70. Unabhängigkeitstag. Das war der Anlass, die geschichtliche Wahrheit zurückzuholen mit einer fundierten, bundesweit geplanten Ausstellung unter dem Titel „1948. Die Ausstellung“. Sie zeigt mit historischer Gründlichkeit, was im Mainstream untergeht: wie Israel wirklich entstand. Und sie entlarvt eine der absurdesten Propaganda-Kampagnen der Neuzeit.

Die Ausstellung zeigt:
- wie vor 100 Jahren aus Sumpf und Wüste fruchtbares Land wurde
- welche fanatischen Gegner zu Hass und Zerstörung aufriefen
- warum der Zionismus entstand
- wie der junge Staat Israel sich gegen den Angriff der arabischen Staaten wehrte
- wie die Zeit der Staatsgründung bis heute nachwirkt
und noch mehr